Die turbulenten Tage in Middlesbrough sind glücklicherweise vorbei. Der Protest gegen die Wertung der Partie gegen Parma Calcio 1913 im Achtelfinale hatte am Ende doch Erfolg. Danach sah es zunächst jedoch nicht aus, Parma wähnte sich bereits im Viertelfinale. Doch der VAR schaute nochmal genau drauf und hat tatsächlich einen Fehler festgestellt. So war das Spiel doch nicht nach 2 x 90 Minuten beendet, beide Mannschaften mussten noch ein Elfmeterschießen vornehmen. Da hatte Middlesbrough das Glück auf seiner Seite und darf nun im Viertelfinale ran. Vielen Dank an die UEFA, das sie dem Protest gegen die Wertung des Spiels stattgegeben haben. Nun heißt es volle Konzentration auf das Viertelfinale. Dort wartet der irische Vertreter Finn Harps FC.
Pokal-Artikel
9 Pokalartikel von Middlesbrough FC, aufgeteilt nach Wettbewerb.
Europa League
9Stark
Da hat sich der "Faktor Mensch" doch wieder mal gegen die Kalkulationen durchgesetzt. Wobei, nicht so ganz - schließlich hat Florian Görlitz mit seinem Medienbeitrag die genannte 2,6 - TK Mauer geknackt. Das ist aber nebensächlich.
Vielleicht ist es dem ein oder anderen aufgefallen, aber in dem vorausgegangenen Artikel blieb man an einigen stellen etwas nebulös. Insbesondere wenn es um das Duell zwischen Rio Ave und Anderlecht ging. Da hätte man sehr viel spezifischer drauf eingehen können. Um aber dieses Duell nicht zu beeinflussen hat man sich auf das allergröbste beschränkt - und unter anderem die nun von Florian Görlitz gespielte Variante nicht erwähnt. Überhaupt war natürlich der vorangegangene Artikel auf Messers schneide zu Einflussnahme auf den Wettbewerb. Aber es scheint, man hat einen guten Ton getroffen so dass das Feedback überaus positiv war - und im Endeffekt auch offensichtlich (zumindest nicht zu eigenen Gunsten) der Wettbewerb nicht beeinflusst wurde.
Klar hätte man mit der Analyse auch noch bis zum Finale warten können, aber man wollte sowas nicht als Abschlussartikel einer Saison da stehen haben. Deswegen wurde er gleich im Halbfinale rausgelassen damit zum Finale noch einmal das Menschliche im Vordergrund stehen kann.
Ein bisschen Wehmut ist natürlich auch dabei. Immerhin bedeutet das nun im Ergebnis, dass kein Elferkrimi zum Finale ausgetragen wird. Die Spannung ist damit raus. Auch wird boro damit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in der nächsten Saison nicht europäisch spielen können. Aber mit der gezeigten Leistung hätte man den Titel eben auch einfach nicht verdient gehabt, also ist alles im Lot.
Im Achtelfinale wurde etwas zu viel gesetzt (was aber im Nachhinein wohl kaum zum Titelerfolg gereicht hätte). Und danach wurde die genannte Taktik bemüht, welche nach Geschmack von Thermo schlicht "zu billig" für einen Titelgewinn ist.
Dem Gegnüber ist Florian Görlitz mit Rio Ave großes Risiko gegangen - und wurde dafür belohnt. Klar war da viel Glück dabei, aber ohne Glück geht's eben auch einfach nicht. Und so haben wir am Ende einen verdienten Sieger einer denkwürdigen UEFA-League Saison.
Herzlichen Glückwunsch nach Portugal an Florian Görlitz!
Vielleicht ist es dem ein oder anderen aufgefallen, aber in dem vorausgegangenen Artikel blieb man an einigen stellen etwas nebulös. Insbesondere wenn es um das Duell zwischen Rio Ave und Anderlecht ging. Da hätte man sehr viel spezifischer drauf eingehen können. Um aber dieses Duell nicht zu beeinflussen hat man sich auf das allergröbste beschränkt - und unter anderem die nun von Florian Görlitz gespielte Variante nicht erwähnt. Überhaupt war natürlich der vorangegangene Artikel auf Messers schneide zu Einflussnahme auf den Wettbewerb. Aber es scheint, man hat einen guten Ton getroffen so dass das Feedback überaus positiv war - und im Endeffekt auch offensichtlich (zumindest nicht zu eigenen Gunsten) der Wettbewerb nicht beeinflusst wurde.
Klar hätte man mit der Analyse auch noch bis zum Finale warten können, aber man wollte sowas nicht als Abschlussartikel einer Saison da stehen haben. Deswegen wurde er gleich im Halbfinale rausgelassen damit zum Finale noch einmal das Menschliche im Vordergrund stehen kann.
Ein bisschen Wehmut ist natürlich auch dabei. Immerhin bedeutet das nun im Ergebnis, dass kein Elferkrimi zum Finale ausgetragen wird. Die Spannung ist damit raus. Auch wird boro damit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in der nächsten Saison nicht europäisch spielen können. Aber mit der gezeigten Leistung hätte man den Titel eben auch einfach nicht verdient gehabt, also ist alles im Lot.
Im Achtelfinale wurde etwas zu viel gesetzt (was aber im Nachhinein wohl kaum zum Titelerfolg gereicht hätte). Und danach wurde die genannte Taktik bemüht, welche nach Geschmack von Thermo schlicht "zu billig" für einen Titelgewinn ist.
Dem Gegnüber ist Florian Görlitz mit Rio Ave großes Risiko gegangen - und wurde dafür belohnt. Klar war da viel Glück dabei, aber ohne Glück geht's eben auch einfach nicht. Und so haben wir am Ende einen verdienten Sieger einer denkwürdigen UEFA-League Saison.
Herzlichen Glückwunsch nach Portugal an Florian Görlitz!
Die Analyse
Zuerst einmal möchte ich hier sagen, dass die Taktik um die es im folgenden gehen wird, nicht die war mit der ich ursprünglich in den Wettbewerb gegangen bin. Allerdings hat meine eigene quasi "verschwenderische" setzweise im Achtelfinale dafür gesorgt, dass ich mit dem TK in einen bereich gekommen bin, der einen fast zwangsweise dazu führt, am ende so spielen zu müssen. Das wurde mir selbst auch erst am Tag vor Abgabeschluss klar, als ich mir anschaute was in der CL passierte und eben auch in vielen Saisons davor im Europa Cup.
Habe mich mal kurz hingesetzt und überlegt, warum da so ein quais "on/off" schalter ist. Entweter man sieht die Teams mit 2+ TK im Halbfinale oder aber so geringem dass sie nur noch ein Törchen raushaun können. Dazwischen ganz selten.
Einfach ausgedrückt: Zwischen einem Auswärtstor im Halbfinale und 2 auswärtstoren im Halbfinale kann man seine Erwartungschancen im Pokalwettbewerb kaum erhöhen. Tatsächlich liegt die Spanne aber je nachdem ob man in einem mölichen Finale noch einen Zeitungsartikel bring oder nicht bei 1,2 - 1,6 TK. Und das wenn wir davon ausgehen dass die Basis 1 TK ist. Also man muss mehr als doppelt so viel TK im Halbrinale mitbringen um seine Chancne nennenswert zu steigern. Was natürlich ziemlich absurd ist.
Die Gründe dafür sind: A) Es gibt im Finale nur inkremente von 1 Toren die Unterschiede machen. B) Selbst im Halbfinale braucht man 1,6 TK um gegen ein Auswärtstor sicher weiter zu kommen. C) Es ist erstaunlicherweise vorteilhaft, im Halbfinale berechenbar zu sein!
Die jetztige Situation im UEAFA CUp ist ein gutes Beispiel welches dies veranschaulicht. Zumindest wenn Florian Görlitz und Mister X nicht auf einmal auf die Idee kommen große Zeitungsschreiber zu werden.
Klar ist die Auslosung erst mal sehr glücklich für Boro, das darf nicht verschwiegen werden. Aber zu dem Fall wenn die Auslosung anders gelaufen wäre kommenn wir auch noch. Zwar wären dann die Chancen deutlich geriner für teams, die nur noch ein Auswärtstor im Halbrinale schießen könnten, aber eben nicht null.
Hierfür müssen wir jetzt eben doch den Rechenschieber mal rausholen. Danke im übrigen auch an mini, der das anscheinend auch mal gemacht hat und scheinbar zu demselben Ergebnis gekommen ist wie ich. Immer wichtig, dass unabhängige Analysen dasselbe zeigen - schließlich ist Irren menschlich. Dazu erst einmal die Situation von Boro. Theoretisch gibt es zwei Optionen: Nichts setzen und alles raushaun (1 Auswärtstor). 1 Heimtor macht keinen Sinn, da eal wie man's dreht und wendet, kein Tor Im Finale folgen könnte. Weniger zu setzen kann theoretisch Sinn machen, wenn sich vorhersagen ließe, dass im Finale 1 Tor mehr sicher Chancen zum gesamtsieg eöffnen würde, die davor nicht da wären. Die sind aber da. Es ist durchaus wahrscheinlich dass das Finale eine nullnummer mit Elfmeterkrimi wird. Und zu riskieren, an dieser Chance nicht teilzunehmen weil man im Halbfinale auf Risiko macht - macht Gesamtchancentechnisch keinen Sinn. Wenn man das nachrechnet bleibt die Siegchance zwar gleich, aber es gibt eben das kleine Caviat, dass wenn man im Halbrinale Risko spielt dann eben garnicht erst ins Finale kommt. Also nicht mal Vize wird. Und dann kommt eben noch ein Faktor dazu, der wichtig wird wenn man sich die andere Partie anschaut. Man will, dass die Konkurrenz auch davon überzeug ist, dass es keinen Sinn für einen macht, so ein Risiko einzugehen. Man will die Konkurrenz davon überzeugen, dass sie im zweifelsfall selbst auch alles im Halbfinale raushaun können - und dennoch noch Chancen auf den Sieg haben. Um präzise zu sein: 50 % Chance. Und das ist wichtig. Denn solange diese 50 % Siegchance im Finale besteht, macht es im Halbfinale - wie oben für Boro selbst analysiert - alles Rauszuhaun was man hat. Da dann die 100 % Chance für den mit höherer TK-Gewalt wenigstens bis in dieses 50/50 Finale zu kommen schlichtweg das sicherer Grundresultat bei mindestens gleichen Siegchancen gibt. Unabhängig von der taktischen prämisse in dem Duell. Und hier spielt nch zusätzlich hinein, dass die beiden Teams doch unterschiedliches TK haben. Das heißt eins der Teams (evnetuell dann auch durch Zeitungsartikel verschoben) hat IMMER einen Vorteil wenn beide Teams für das Finale dieselbe Strategie fahren. Das führt dazu, dass der jeweils TK-mäßig unterlegene sich ausrechnen kann: "Wenn ich im Finale was übrig haben will, werde ich ohnehin im Halbfinale ausscheiden." Heißt, wenn er überhaupt noch eine Chance haben will, muss er im Halbfinale alles setzen muss. Das zwingt dann im Prinzi auch den mit dem höhrern TK alles zu setzen, um eben nicht durch dieses all-in des Gegners bereits im Halbfinale auszusceiden.
Interessant wird es nun wenn wir mal annehmen die Auslosung wäre anderes verlaufen. Dazu würde ich allerdings gerne eine kleine Änderung im TK von Zürich vornehmen, um das Prinzip besser erklären zu können. Also nehmen wir einmal an, sowohl Boro als auch Zürich könnten im Halbfinale beide noch grad einmal 1 Auswärtstor setzen. Dem Gegnüber stehen dann eimal Rio Ave mit 2,2 TK und Anderlecht mit 2 TK. Erst einmal ohne Zeitungsartikel. Um sicher weiterzukommen müssten sie im Halbrinale 2 Heimtore setzen - das wären 1,6 TK. Dann bliebe nicht genug für ein Finaltor übrig. Umgekehrt, wenn sie im Finale ein Tor setzen wollten, müssten sie dafür im Halbfinale 50/50 gehen. An dieser Stelle macht das aber sogar Sinn. Und zwar aufgrund des Unsicherheitsfaktors. Wenn man nun vom Konkurrenten auf der anderen Seite glaubt, er könnte a) auf einmal anfangen Zeitungsartikel zu schreiben oder b) im Finale kein Risiko gehen wollen, dann gäbe es eine nicht geringe Chance, dass man im Finale ohne eigenes Tor garkeine Chance mehr auf den Sieg hätte. Also ist in diesem Fall eine individuelle Abwägungsfrage des Risikos ob man bereit ist, bereits im Halbfinale 50/50 zu gehen, damit man im Finale garantiert noch eine Chance hat, auch wenn man selbst nicht das Risiko sucht. Dadurch haben auf einmal die beiden Teams mit nur noch 1 TK wieder Chancen. Denn es ist sehr wahrscheinlich, dass eins der TK-Starken Teams Risiko geht und das andere "auf Sicherheit". Dann hätte das TK-Schwache Team das mit dem Riskogeher gepaart ist auf einmal eine 25 % Chance noch Pokalsieger zu werden. Was absurd ist. Der Risikogeher hätte dann allerdings mit 50 % die Höchsten Chancen auf einen möglichen Sieg - was zeigt, warum hier "Risiko" ein sehr attraktive Strategie ist. Und btw: Wenn beide TK-Starken Teams "Risiko" gehen, haben sie jeweils 37,5 % Chancen auf den Titel und die TK-schwachen 12,5 %.
Wenn jetzt Zeitungsartikel hinzukommen, dann allerdings verschiebt sich hier etwas. Wie am Anfang schon mal ausgedrückt, ist die Spanne des TKs, in dem sich die Chancen nur mäßig verändern 1,6. Rio Ave müsste nur einen 0,4 TK Zeitungsartikel in dieser Konstellation schreiben, um diese Marke zu knacken. Dann könnte man nämich im Halbrinale zwei Heimtore setzen und hätte noch 1 TK für ein Finaltor übrig. Dann müsste Anderlecht (angenommen ohne Zeitungsartikel) bereits im Halbfinale Risiko gehen, um im Finale eine Chance zu haben. Auf einmal hätte so Rio Ave 75 % Titelchance und Anderlecht 25 %. Im Vvergelich: Als die Differenz im TK noch 1,2 war, waren die Siegchancen 37,5 % : 12,5 % - jetzt mit 0,4 TK unterschied sind sie auf eimal 75 % : 25 %. Also Rio Ave hat die eigenen Titelchancen mit 1,2 TK nur um gerade einmal 12,5 % erhöhen können - aber die 0,4 TK extra danach machen auf einmal 37,5 % Unterschied im Titelrennen.
Jetzt noch einmal auf nicht-mathematischer Ebene Analysiert: Um im Finale höhere Chancen zu haben, muss man schlicht ein Tor mehr erzielen. Das kostet immer 1 TK. Aber NUR im Finale höhere Chancen zu haben reicht leider nicht. Man muss auch höhere Chancen auf den EInzug in selbiges erwirtschaften, ansonsten erhöhen sich die Gesamt-Siegchancen leider nur minimal. Da es eben generell so ist, dass man in den meisten Fällen eben VOR diesem Finale ausscheidet. Daher braucht man eben auch für das Halbfinale mindestens 1,6 TK um das erste FInaltor zu rechtfertigen, da es recht einfach ist, mit nur noch 1 TK ins Halbfinale zu kommen. Und das muss man besiegen.
Heißt im unteren TK bereich gibt es eigentlich nur zwei Strategien die halbwegs sinn machen: A) Man spielt darauf im Halbfinale GENAU noch 1 Auswärtstor schießen zu können (1 TK) B) Man spielt darauf im Halbfinale wenigstens noch zwei Heimtore und ein Tor im Finale schießen zu können (2,6 TK). Dazwieschen macht quasi keinen Sinn. Klar, man kann damit Chancen minimalst erhöhen, falls man denn überhaupt ins Halbfinale weiterkommt. Aber diese Chancenerhöhungen sind so marginal und oft eben auch so Situativ, dass es fast immer mehr Sinn macht, wenigstens das Halbfinale sicher zu errreichen. Denn immerhin - und das zeigt diese KO-Runde: Selbst mit nur noch TK für ein Auswärtstor im Halbfinale - solange es keinen Gegner gibt, der in BEIDEN letzten Runden dominieren kann, gibt es immer noch eine geringe Restchance für den TItel.
(BTW interessant auch: Zürich hat momentan quasi 0 % Chance - aber wenn sie nur 0,1 TK mehr hätten, würden sie auf einmal wieder bei 25 % stehen wenn Flysis noch einen großen Artikel schriebe - ähnliches Phänomen.)
Das ist natürlich problematisch. Aus mehreren Gründen. Zum einen, ohne es erklärt zu bekommen, sind vermutlich 90 % der Spieler nicht in der Lage, diese Analysen vorzunehmen. Also ein absolut unfairer Vorteil für die die es können. Und macht auch keinen wirklichen Spaß, weil man eben diesen unfairen Vorteil hat. (noch mal: Die Analyse habe ich erst am Dienstag gemacht, es war nicht von Anfang an so geplant) Und dann ist es natürlich auch ganz blöd für den Wettbewerb. Denn sobal ein Wettbewerb mal von dieser analytisch optimalen Spielweise dominiert wird, geht der gesamte Spaß verloren. Denn dann weiß jeder von jedem was so seine taktischen Optionen sind. Auch führt es auf dauer dazu, dass immer mehr Spieler den Weg gehen werden, welchen ich im Viertelfinale gegangen bin. Denn es ist nun einmal Realität, dass es im Zweifel eigentlich immer besser ist, den Pfad zu nehmen welcher einem wenigstens das Weiterkommen in die nächste Runde sichert als den, der dann ganz am Ende größere Titelchancen gibt. Denn was bringt einem das wenn man dafür bereits auf dem Weg dahin ausscheidet?
Und deswegen habe ich mich mal hingesetzt und Analysiert, wie viel Start-TK es braucht, damit diese Taktik eher zu einer seltenen Ausnahme denn der Regel wird. Das TK ist 14 für Achtelfinals. Zumindest ist das die Untergrenze. Wie ich darauf gekommen bin, bin ich gerne bereit zu erklären - allerdings würde ich dazu noch ein paar andere konzepte "spoilern" müssen. Und mit Respekt für das Spiel, das ja im Wesentlichen auf der Interaktion mit den Individuellen Gegnern basier möchte ich das hier nicht, außer es wird von mir eingefordert. Um es kurz zu machen: 14 TK ist das minimal-TK ab welchem die taktischen Variationen so groß werden, dass derartige Analysen wie hier nicht mehr möglich sind, da viel zu viele Faktoren und Varianten ins Spiel kommen. Es dürfen also gerne auch 18 TK sein.
Warum ist das so wichtig - und warum diskutiere ich es hier und nicht im Forum? Erst einmal natürlich um über diese Taktik zu informieren, damit gleiche Verhältnisse da sind und keiner mehr unfaire Vorteile hat. Und weil insbesondere in Pokalwettbewerben die Integrität und der "gute Wille" in diesem Spiel so entscheidend sind. Wenn man nämlich als Methematiker sich das mal anschaut, würde es im Prinzip die beste Strategie sein, immer einen sehr großen Teil seines TKs zu verpulvern. Wie viel genau ist etwas schwierig zu ermittlen, dürften aber so um die 75-85% des TKs sein, in jeder Runde. Und nur die Integrität und Bereitschaft des Grands der Spieler eben doch wesentlich weniger zu setzen macht die Pokalwettbewerbe so interessant und attraktiv. Und wenn mal jemand ausbricht, ist auch richtig und wichtig das anzuprangern, damit es eben spannend bleibt. Auch eventuell eben nicht jeden Pokalwettbwerb gut abschneiden zu wollen, sondern eben auch mal in der ersten KO-Runde vergleichsweise niedrig zu setzen gehört da mit dazu. Und ich finde das sehr schön, dass wir das in Torrausch auch bislang so gehalten haben. Das ist eben Teamgeist im Sinne des gemeinschaftlichen Spiels.
Es ist nur eben leider so, dass das Start-TK in den Europa KO-Runden dummerweise einfach nicht ausreicht um dies zu rechtfertigen. Und sorgt verständlicherweise bei vielen schon für schlechte Laune, weil es eben den Egoismus so stark belohnt. Und das erzeugt dann so einen Kaskadeneffekt bei dem dann am Ende alle egoistisch tippen müssen und der Spaß am gemeinschaftlichen Spiel und der Interaktion verloren geht.
Habe mich mal kurz hingesetzt und überlegt, warum da so ein quais "on/off" schalter ist. Entweter man sieht die Teams mit 2+ TK im Halbfinale oder aber so geringem dass sie nur noch ein Törchen raushaun können. Dazwischen ganz selten.
Einfach ausgedrückt: Zwischen einem Auswärtstor im Halbfinale und 2 auswärtstoren im Halbfinale kann man seine Erwartungschancen im Pokalwettbewerb kaum erhöhen. Tatsächlich liegt die Spanne aber je nachdem ob man in einem mölichen Finale noch einen Zeitungsartikel bring oder nicht bei 1,2 - 1,6 TK. Und das wenn wir davon ausgehen dass die Basis 1 TK ist. Also man muss mehr als doppelt so viel TK im Halbrinale mitbringen um seine Chancne nennenswert zu steigern. Was natürlich ziemlich absurd ist.
Die Gründe dafür sind: A) Es gibt im Finale nur inkremente von 1 Toren die Unterschiede machen. B) Selbst im Halbfinale braucht man 1,6 TK um gegen ein Auswärtstor sicher weiter zu kommen. C) Es ist erstaunlicherweise vorteilhaft, im Halbfinale berechenbar zu sein!
Die jetztige Situation im UEAFA CUp ist ein gutes Beispiel welches dies veranschaulicht. Zumindest wenn Florian Görlitz und Mister X nicht auf einmal auf die Idee kommen große Zeitungsschreiber zu werden.
Klar ist die Auslosung erst mal sehr glücklich für Boro, das darf nicht verschwiegen werden. Aber zu dem Fall wenn die Auslosung anders gelaufen wäre kommenn wir auch noch. Zwar wären dann die Chancen deutlich geriner für teams, die nur noch ein Auswärtstor im Halbrinale schießen könnten, aber eben nicht null.
Hierfür müssen wir jetzt eben doch den Rechenschieber mal rausholen. Danke im übrigen auch an mini, der das anscheinend auch mal gemacht hat und scheinbar zu demselben Ergebnis gekommen ist wie ich. Immer wichtig, dass unabhängige Analysen dasselbe zeigen - schließlich ist Irren menschlich. Dazu erst einmal die Situation von Boro. Theoretisch gibt es zwei Optionen: Nichts setzen und alles raushaun (1 Auswärtstor). 1 Heimtor macht keinen Sinn, da eal wie man's dreht und wendet, kein Tor Im Finale folgen könnte. Weniger zu setzen kann theoretisch Sinn machen, wenn sich vorhersagen ließe, dass im Finale 1 Tor mehr sicher Chancen zum gesamtsieg eöffnen würde, die davor nicht da wären. Die sind aber da. Es ist durchaus wahrscheinlich dass das Finale eine nullnummer mit Elfmeterkrimi wird. Und zu riskieren, an dieser Chance nicht teilzunehmen weil man im Halbfinale auf Risiko macht - macht Gesamtchancentechnisch keinen Sinn. Wenn man das nachrechnet bleibt die Siegchance zwar gleich, aber es gibt eben das kleine Caviat, dass wenn man im Halbrinale Risko spielt dann eben garnicht erst ins Finale kommt. Also nicht mal Vize wird. Und dann kommt eben noch ein Faktor dazu, der wichtig wird wenn man sich die andere Partie anschaut. Man will, dass die Konkurrenz auch davon überzeug ist, dass es keinen Sinn für einen macht, so ein Risiko einzugehen. Man will die Konkurrenz davon überzeugen, dass sie im zweifelsfall selbst auch alles im Halbfinale raushaun können - und dennoch noch Chancen auf den Sieg haben. Um präzise zu sein: 50 % Chance. Und das ist wichtig. Denn solange diese 50 % Siegchance im Finale besteht, macht es im Halbfinale - wie oben für Boro selbst analysiert - alles Rauszuhaun was man hat. Da dann die 100 % Chance für den mit höherer TK-Gewalt wenigstens bis in dieses 50/50 Finale zu kommen schlichtweg das sicherer Grundresultat bei mindestens gleichen Siegchancen gibt. Unabhängig von der taktischen prämisse in dem Duell. Und hier spielt nch zusätzlich hinein, dass die beiden Teams doch unterschiedliches TK haben. Das heißt eins der Teams (evnetuell dann auch durch Zeitungsartikel verschoben) hat IMMER einen Vorteil wenn beide Teams für das Finale dieselbe Strategie fahren. Das führt dazu, dass der jeweils TK-mäßig unterlegene sich ausrechnen kann: "Wenn ich im Finale was übrig haben will, werde ich ohnehin im Halbfinale ausscheiden." Heißt, wenn er überhaupt noch eine Chance haben will, muss er im Halbfinale alles setzen muss. Das zwingt dann im Prinzi auch den mit dem höhrern TK alles zu setzen, um eben nicht durch dieses all-in des Gegners bereits im Halbfinale auszusceiden.
Interessant wird es nun wenn wir mal annehmen die Auslosung wäre anderes verlaufen. Dazu würde ich allerdings gerne eine kleine Änderung im TK von Zürich vornehmen, um das Prinzip besser erklären zu können. Also nehmen wir einmal an, sowohl Boro als auch Zürich könnten im Halbfinale beide noch grad einmal 1 Auswärtstor setzen. Dem Gegnüber stehen dann eimal Rio Ave mit 2,2 TK und Anderlecht mit 2 TK. Erst einmal ohne Zeitungsartikel. Um sicher weiterzukommen müssten sie im Halbrinale 2 Heimtore setzen - das wären 1,6 TK. Dann bliebe nicht genug für ein Finaltor übrig. Umgekehrt, wenn sie im Finale ein Tor setzen wollten, müssten sie dafür im Halbfinale 50/50 gehen. An dieser Stelle macht das aber sogar Sinn. Und zwar aufgrund des Unsicherheitsfaktors. Wenn man nun vom Konkurrenten auf der anderen Seite glaubt, er könnte a) auf einmal anfangen Zeitungsartikel zu schreiben oder b) im Finale kein Risiko gehen wollen, dann gäbe es eine nicht geringe Chance, dass man im Finale ohne eigenes Tor garkeine Chance mehr auf den Sieg hätte. Also ist in diesem Fall eine individuelle Abwägungsfrage des Risikos ob man bereit ist, bereits im Halbfinale 50/50 zu gehen, damit man im Finale garantiert noch eine Chance hat, auch wenn man selbst nicht das Risiko sucht. Dadurch haben auf einmal die beiden Teams mit nur noch 1 TK wieder Chancen. Denn es ist sehr wahrscheinlich, dass eins der TK-Starken Teams Risiko geht und das andere "auf Sicherheit". Dann hätte das TK-Schwache Team das mit dem Riskogeher gepaart ist auf einmal eine 25 % Chance noch Pokalsieger zu werden. Was absurd ist. Der Risikogeher hätte dann allerdings mit 50 % die Höchsten Chancen auf einen möglichen Sieg - was zeigt, warum hier "Risiko" ein sehr attraktive Strategie ist. Und btw: Wenn beide TK-Starken Teams "Risiko" gehen, haben sie jeweils 37,5 % Chancen auf den Titel und die TK-schwachen 12,5 %.
Wenn jetzt Zeitungsartikel hinzukommen, dann allerdings verschiebt sich hier etwas. Wie am Anfang schon mal ausgedrückt, ist die Spanne des TKs, in dem sich die Chancen nur mäßig verändern 1,6. Rio Ave müsste nur einen 0,4 TK Zeitungsartikel in dieser Konstellation schreiben, um diese Marke zu knacken. Dann könnte man nämich im Halbrinale zwei Heimtore setzen und hätte noch 1 TK für ein Finaltor übrig. Dann müsste Anderlecht (angenommen ohne Zeitungsartikel) bereits im Halbfinale Risiko gehen, um im Finale eine Chance zu haben. Auf einmal hätte so Rio Ave 75 % Titelchance und Anderlecht 25 %. Im Vvergelich: Als die Differenz im TK noch 1,2 war, waren die Siegchancen 37,5 % : 12,5 % - jetzt mit 0,4 TK unterschied sind sie auf eimal 75 % : 25 %. Also Rio Ave hat die eigenen Titelchancen mit 1,2 TK nur um gerade einmal 12,5 % erhöhen können - aber die 0,4 TK extra danach machen auf einmal 37,5 % Unterschied im Titelrennen.
Jetzt noch einmal auf nicht-mathematischer Ebene Analysiert: Um im Finale höhere Chancen zu haben, muss man schlicht ein Tor mehr erzielen. Das kostet immer 1 TK. Aber NUR im Finale höhere Chancen zu haben reicht leider nicht. Man muss auch höhere Chancen auf den EInzug in selbiges erwirtschaften, ansonsten erhöhen sich die Gesamt-Siegchancen leider nur minimal. Da es eben generell so ist, dass man in den meisten Fällen eben VOR diesem Finale ausscheidet. Daher braucht man eben auch für das Halbfinale mindestens 1,6 TK um das erste FInaltor zu rechtfertigen, da es recht einfach ist, mit nur noch 1 TK ins Halbfinale zu kommen. Und das muss man besiegen.
Heißt im unteren TK bereich gibt es eigentlich nur zwei Strategien die halbwegs sinn machen: A) Man spielt darauf im Halbfinale GENAU noch 1 Auswärtstor schießen zu können (1 TK) B) Man spielt darauf im Halbfinale wenigstens noch zwei Heimtore und ein Tor im Finale schießen zu können (2,6 TK). Dazwieschen macht quasi keinen Sinn. Klar, man kann damit Chancen minimalst erhöhen, falls man denn überhaupt ins Halbfinale weiterkommt. Aber diese Chancenerhöhungen sind so marginal und oft eben auch so Situativ, dass es fast immer mehr Sinn macht, wenigstens das Halbfinale sicher zu errreichen. Denn immerhin - und das zeigt diese KO-Runde: Selbst mit nur noch TK für ein Auswärtstor im Halbfinale - solange es keinen Gegner gibt, der in BEIDEN letzten Runden dominieren kann, gibt es immer noch eine geringe Restchance für den TItel.
(BTW interessant auch: Zürich hat momentan quasi 0 % Chance - aber wenn sie nur 0,1 TK mehr hätten, würden sie auf einmal wieder bei 25 % stehen wenn Flysis noch einen großen Artikel schriebe - ähnliches Phänomen.)
Das ist natürlich problematisch. Aus mehreren Gründen. Zum einen, ohne es erklärt zu bekommen, sind vermutlich 90 % der Spieler nicht in der Lage, diese Analysen vorzunehmen. Also ein absolut unfairer Vorteil für die die es können. Und macht auch keinen wirklichen Spaß, weil man eben diesen unfairen Vorteil hat. (noch mal: Die Analyse habe ich erst am Dienstag gemacht, es war nicht von Anfang an so geplant) Und dann ist es natürlich auch ganz blöd für den Wettbewerb. Denn sobal ein Wettbewerb mal von dieser analytisch optimalen Spielweise dominiert wird, geht der gesamte Spaß verloren. Denn dann weiß jeder von jedem was so seine taktischen Optionen sind. Auch führt es auf dauer dazu, dass immer mehr Spieler den Weg gehen werden, welchen ich im Viertelfinale gegangen bin. Denn es ist nun einmal Realität, dass es im Zweifel eigentlich immer besser ist, den Pfad zu nehmen welcher einem wenigstens das Weiterkommen in die nächste Runde sichert als den, der dann ganz am Ende größere Titelchancen gibt. Denn was bringt einem das wenn man dafür bereits auf dem Weg dahin ausscheidet?
Und deswegen habe ich mich mal hingesetzt und Analysiert, wie viel Start-TK es braucht, damit diese Taktik eher zu einer seltenen Ausnahme denn der Regel wird. Das TK ist 14 für Achtelfinals. Zumindest ist das die Untergrenze. Wie ich darauf gekommen bin, bin ich gerne bereit zu erklären - allerdings würde ich dazu noch ein paar andere konzepte "spoilern" müssen. Und mit Respekt für das Spiel, das ja im Wesentlichen auf der Interaktion mit den Individuellen Gegnern basier möchte ich das hier nicht, außer es wird von mir eingefordert. Um es kurz zu machen: 14 TK ist das minimal-TK ab welchem die taktischen Variationen so groß werden, dass derartige Analysen wie hier nicht mehr möglich sind, da viel zu viele Faktoren und Varianten ins Spiel kommen. Es dürfen also gerne auch 18 TK sein.
Warum ist das so wichtig - und warum diskutiere ich es hier und nicht im Forum? Erst einmal natürlich um über diese Taktik zu informieren, damit gleiche Verhältnisse da sind und keiner mehr unfaire Vorteile hat. Und weil insbesondere in Pokalwettbewerben die Integrität und der "gute Wille" in diesem Spiel so entscheidend sind. Wenn man nämlich als Methematiker sich das mal anschaut, würde es im Prinzip die beste Strategie sein, immer einen sehr großen Teil seines TKs zu verpulvern. Wie viel genau ist etwas schwierig zu ermittlen, dürften aber so um die 75-85% des TKs sein, in jeder Runde. Und nur die Integrität und Bereitschaft des Grands der Spieler eben doch wesentlich weniger zu setzen macht die Pokalwettbewerbe so interessant und attraktiv. Und wenn mal jemand ausbricht, ist auch richtig und wichtig das anzuprangern, damit es eben spannend bleibt. Auch eventuell eben nicht jeden Pokalwettbwerb gut abschneiden zu wollen, sondern eben auch mal in der ersten KO-Runde vergleichsweise niedrig zu setzen gehört da mit dazu. Und ich finde das sehr schön, dass wir das in Torrausch auch bislang so gehalten haben. Das ist eben Teamgeist im Sinne des gemeinschaftlichen Spiels.
Es ist nur eben leider so, dass das Start-TK in den Europa KO-Runden dummerweise einfach nicht ausreicht um dies zu rechtfertigen. Und sorgt verständlicherweise bei vielen schon für schlechte Laune, weil es eben den Egoismus so stark belohnt. Und das erzeugt dann so einen Kaskadeneffekt bei dem dann am Ende alle egoistisch tippen müssen und der Spaß am gemeinschaftlichen Spiel und der Interaktion verloren geht.
Vollkommen unverdiente und absurde Titelchance - aber taktisch leider geil
Hier wird eine Analyse zu dem was gerade in den Viertelfinals im EC passiert entstehen. Da aber die Conference VF noch ausstehen, ist das erst einmal nur ein Platzhalter/Ankündigung um den laufenden Wettbewerb dort nicht zu beeinflussen.
Das Endresultat kann aber vorweggenommen werden: Das Start-TK für Achtelfinals MUSS mindestens 14 sein, sonst wird das leider zur Regel werden. Wie ich zu dieser nummer komme wird dann mit expliziten Szenariorechnungen gezeigt. Falls jemand das NICHT möchte, dass hier so klamüserlich in Taktische Finessen eingetaucht wird um diesen Punkt zu machen, sollte er das möglichst bald zum Ausdruck bringen.
Ach so und damit jetzt schonmal klar ist, dass es am Ende den vollen Bonus gibt, noch ein paar Wörter.
Das Endresultat kann aber vorweggenommen werden: Das Start-TK für Achtelfinals MUSS mindestens 14 sein, sonst wird das leider zur Regel werden. Wie ich zu dieser nummer komme wird dann mit expliziten Szenariorechnungen gezeigt. Falls jemand das NICHT möchte, dass hier so klamüserlich in Taktische Finessen eingetaucht wird um diesen Punkt zu machen, sollte er das möglichst bald zum Ausdruck bringen.
Ach so und damit jetzt schonmal klar ist, dass es am Ende den vollen Bonus gibt, noch ein paar Wörter.
oha
Hat man im Achtelfinale doch zu viel Kräfte liegengelassen? Mit Blick auf die anderen Ergebnisses scheint der Tipp von Thermo etwas hoch ausgefallen zu sein. Etwas irritiert hat man sich dann die CL angeschaut und festgestellt, in der wäre man mit dem jetztigen Rest-TK das zweitstärkste Team. Versuch einer Erklärung.
Die UEFA League hat in dieser Saison anscheinend das maximal mögliche Start-TK für die KO-Runde zugelost bekommen. In Middlesbrough hat man daher anscheinend fälschlicherweise angenommen, dass dementsprechend fast proportional mehr gesetzt wird wie in den anderen europäischen Wettbewerben. Das war aber scheinbar eine komplett falsche Annahme. Scheinbar hat sich die Mehrzahl der Konkurrenz an vorangegangenen Europapokalen mit niedrigerem KO-TK orientiert und den Einsatz - wenn überhaupt - nur marginal nach oben geschraubt.
So steht Boro irgendwie etwas bedröppelt da, denn das Rest-TK ist eher schwach für den verbleibenden Wettbewerb. Jetzt muss gut hausgehalten werden. Außerdem sieht es nun so aus, als ob man gerne TK-Schleuder in den Pokalwettbewerben spielen würde, was Thermo eigentlich nicht unbeding von sich sagen würde. Insbesondere scheint Kollege Sero ganz andere Vorstellungen von einer guten TK-Aufteilung gehabt zu haben - und kann sich nun anhand der scheinbaren Unvernunft unserereins mit guten Argumenten auslassen. Allerdings war es keineswegs beabsichtigt, einen solchen scheinbar überdimensionierten Tipp abzugeben - immerhin stehen noch 3 Runden an und 1 TK mehr jetzt würde dann 1 Tor mehr in einem möglichen Halb- oder gar Finale bedeuten. Das fehlt jetzt.
Jetzt muss irgendwie geschaut werden, dass das verspielte TK wieder reingefahren wird um am Ende noch Chancen auf den Sieg zu haben. Immerhin ist das nun die vorletzte Chance auf einen EC-Platz in der nächsten Saison, da es ja in der englscihen Liga nicht gerade nach einer forderen Platzierung aussieht.
Die UEFA League hat in dieser Saison anscheinend das maximal mögliche Start-TK für die KO-Runde zugelost bekommen. In Middlesbrough hat man daher anscheinend fälschlicherweise angenommen, dass dementsprechend fast proportional mehr gesetzt wird wie in den anderen europäischen Wettbewerben. Das war aber scheinbar eine komplett falsche Annahme. Scheinbar hat sich die Mehrzahl der Konkurrenz an vorangegangenen Europapokalen mit niedrigerem KO-TK orientiert und den Einsatz - wenn überhaupt - nur marginal nach oben geschraubt.
So steht Boro irgendwie etwas bedröppelt da, denn das Rest-TK ist eher schwach für den verbleibenden Wettbewerb. Jetzt muss gut hausgehalten werden. Außerdem sieht es nun so aus, als ob man gerne TK-Schleuder in den Pokalwettbewerben spielen würde, was Thermo eigentlich nicht unbeding von sich sagen würde. Insbesondere scheint Kollege Sero ganz andere Vorstellungen von einer guten TK-Aufteilung gehabt zu haben - und kann sich nun anhand der scheinbaren Unvernunft unserereins mit guten Argumenten auslassen. Allerdings war es keineswegs beabsichtigt, einen solchen scheinbar überdimensionierten Tipp abzugeben - immerhin stehen noch 3 Runden an und 1 TK mehr jetzt würde dann 1 Tor mehr in einem möglichen Halb- oder gar Finale bedeuten. Das fehlt jetzt.
Jetzt muss irgendwie geschaut werden, dass das verspielte TK wieder reingefahren wird um am Ende noch Chancen auf den Sieg zu haben. Immerhin ist das nun die vorletzte Chance auf einen EC-Platz in der nächsten Saison, da es ja in der englscihen Liga nicht gerade nach einer forderen Platzierung aussieht.
Nach der Conference League gleich die Europa League?
Das wär was. Letzte Saison war der Sieg in der Conference League auch gleichermaßen das Ticket für die Europa League in dieser Saison für Boro. Denn sportlich konnte man sich nicht aus der Nationalen Konkurrenz qualifizieren. Genau danach sieht es in dieser Saison auch wieder aus: National abgeschlagen muss man auf einen Pokalerfolg hoffen. Im FA-Cup tut man sich irgendwie sehr schwer, aber in Europa läuft es mal wieder: Souverän als Gruppenerster wurde der Einzug in die KO-Phase geschafft.
"Jetzt wollen wir das Ding auch gewinnen. Und von wegen Souverän, nur durch einen taktischen Kniff zwischendurch konnte dann mit brutaler Gewalt die Gruppe gewonnen werden. Das ist keineswegs souverän. Aber darauf kommt es auch nicht an. Am Ende fragt nämlich keiner danach, wie man weitergekommen ist - und wo man am Ende gelandet ist. Und mit der Souveränität ist sowieso jetzt schluss. Niemand kann es sich erlauben, in einer KO-Phase so früh schon auf Sicherheit zu setzen, sonst reicht das TK einfach nicht für den gesamten Wettbewerb. Man braucht einfach ein bisschen Glück, insbesondere was die Gegner so gegen einen setzen.
Gesprochen vom Gegner, das ist diesmal LL-Kollege Sero. Der weiß also wies läuft und wird sicherlich das Nötige tun um sein Inselteam weiter gut im Wettbewerb halten zu können."
"Jetzt wollen wir das Ding auch gewinnen. Und von wegen Souverän, nur durch einen taktischen Kniff zwischendurch konnte dann mit brutaler Gewalt die Gruppe gewonnen werden. Das ist keineswegs souverän. Aber darauf kommt es auch nicht an. Am Ende fragt nämlich keiner danach, wie man weitergekommen ist - und wo man am Ende gelandet ist. Und mit der Souveränität ist sowieso jetzt schluss. Niemand kann es sich erlauben, in einer KO-Phase so früh schon auf Sicherheit zu setzen, sonst reicht das TK einfach nicht für den gesamten Wettbewerb. Man braucht einfach ein bisschen Glück, insbesondere was die Gegner so gegen einen setzen.
Gesprochen vom Gegner, das ist diesmal LL-Kollege Sero. Der weiß also wies läuft und wird sicherlich das Nötige tun um sein Inselteam weiter gut im Wettbewerb halten zu können."
Mit Sparfussball durchgemogelt
Eigentlich sah es nach der ersten Runde gar nicht so gut für Middlesbrough aus. Das Torverhältnis war mies, zudem hatte man den von Mini letzte Saison angesprochenen strategischen Startfehler H3 / A2 begangen. Auch um mini zu zeigen, dass es trotzdem geht.
Allerdings war nach Ablauf des ersten ZATs dann irgendwie klar, warum das meistens eben nicht gut geht. Nach dem Start fehlt einem einfach TK um noch geschickt taktieren zu können. Eigentlich ist die Idee klasse, aber wenn man nicht das nötige Glück hat, kann man sehr große Probleme bekommen. Vor allem gegen erfahrene und motivierte Gruppengegner.
Aber irgendwie hat man in Middlesbrough die Wahrnehmung dass trotz des zweifellosen Potentials der Gegner, diese doch nicht voll dabei sind. Das gilt im Übrigen nicht für den Kontrahenten in der zweiten Runde - järve hat vom Prinzip her alles richtig gemacht - sondern vielmehr der eigentlichen Favoriten aus Eupen und Glasgow.
Dank deren verschwenderische Setzweise stößt man im englischen Norden bereits auf das vermeintliche Weiterkommen in die nächste Runde an. Hoffentlich nicht zu früh.
Allerdings war nach Ablauf des ersten ZATs dann irgendwie klar, warum das meistens eben nicht gut geht. Nach dem Start fehlt einem einfach TK um noch geschickt taktieren zu können. Eigentlich ist die Idee klasse, aber wenn man nicht das nötige Glück hat, kann man sehr große Probleme bekommen. Vor allem gegen erfahrene und motivierte Gruppengegner.
Aber irgendwie hat man in Middlesbrough die Wahrnehmung dass trotz des zweifellosen Potentials der Gegner, diese doch nicht voll dabei sind. Das gilt im Übrigen nicht für den Kontrahenten in der zweiten Runde - järve hat vom Prinzip her alles richtig gemacht - sondern vielmehr der eigentlichen Favoriten aus Eupen und Glasgow.
Dank deren verschwenderische Setzweise stößt man im englischen Norden bereits auf das vermeintliche Weiterkommen in die nächste Runde an. Hoffentlich nicht zu früh.
Nix passiert
In der Gruppe - alles ist noch drin, für alle Teilnehmer. Thermo versuchte einen einfachen "Abstauber" in Eupen abzugreifen, was allerdings misslang. Petersolis ging null Risiko und brachte die knallharte Heim-5 um disen Versuch abzuschmettern. Allerdings stand dafür Riverside weiterhin bombensicher für Boro. Etwas irritiert musste man allerdings sehen, dass asugerechnet Marin O'Neill, ein so erfahrener Trainer, damit rechnete, man würde den Start in Europa verschlafen. Durch das zusätzliche Gegentor ist Boro daher erst einmal formal auf dem letzten Tabellenplatz zu finden, allerdings nur dank einer minimal negativen Tordifferenz. Das Rest-TK ist gut und die Tafeln sind gedeckt für die direkten Duelle am zweiten ZAT, die in aller Regel dann schon die ersten Vorentscheidungen bringen.
Für Boro heißt der Gegner diesmal Schachtjar Donezk, dessen Trainer järve sich in der ersten Runde recht angriffslustig und Risikobereit zeigte. "Ich habe irgendwie das Gefühl, Järve möchte früh alles klar machen. Da müssen wir wohl wieder mal tief in die Trickkiste greifen und diesen Versuch gegen ihn kehren. Die Erfahrung in überstandenen schweren Gruppenrunden sollte uns dabei zugute kommen. Ich bin daher zuversichtlich, dass wir so uns bereits in dieser Runde eines Konkurrenten entledigen können - und dennoch noch gut für die nächste Runde aufgesttellt sind."
Für Boro heißt der Gegner diesmal Schachtjar Donezk, dessen Trainer järve sich in der ersten Runde recht angriffslustig und Risikobereit zeigte. "Ich habe irgendwie das Gefühl, Järve möchte früh alles klar machen. Da müssen wir wohl wieder mal tief in die Trickkiste greifen und diesen Versuch gegen ihn kehren. Die Erfahrung in überstandenen schweren Gruppenrunden sollte uns dabei zugute kommen. Ich bin daher zuversichtlich, dass wir so uns bereits in dieser Runde eines Konkurrenten entledigen können - und dennoch noch gut für die nächste Runde aufgesttellt sind."
Schöne Gruppe
Da hat die Losfee mal gut gegriffen. Allerdings auch nicht ganz einfach für Boro. Nur ein Team ist noch relativ unerfahren: FC Eupen aus Belgien mit Trainingsleiter Petersolis ist erst ein paar Lenze dabei. Muss allerdings nicht heißen, dass man die Belgier schon abschreiben sollte. Die Anlagen sind da. Die Erfahrung fehlt eventuell noch, aber wenn die anderen Eupen abschreiben ist alles drin.
Die anderen Kontrahenten sind dagegen super erfahren. Zum einen haben wir aus dem Balkan järve. Es ist zwar seltsm, dass hier Donezk im Balkan verordnet wird. Dumme Mäuler würden da von Ostukrainischen Balkanverhältnissen reden, das wäre aber ein eher unpassender Vergleich. Jedenfalls ist järve bereits Jahrzehnten dabei. Natürlich steht er im Balkan etwas im Schatten von Wolle. Die große Erfahrung sollte man aber keinesfalls Unterschätzen.
Zuletzt kommt mit Martin O'Neill der wohl designierte Favorit der Gruppe. Auch wenn Thermo es nicht gerne zugibt, aber das Schottische Urgestein an der Seitenline der Celtics hat nicht nur Erfahrung, sonder auch eine beachtliche Erfolgsliste vorzuweisen. Das macht ihn zum Gruppenfavoriten, denn es erst einmal zu Schlagen gilt. Da schaut Thermo schon einmal mit etwas Furcht auf die erste Heimpartie. Die geht nämlich gegen genannte Celtics. Wenn man da nicht aufpasst, kann die dieshährige Europasaison bereits nach dem ersten ZAT zu Ende sein. Das muss natürlich verhindert werden.
Also eine sehr schöne, sprich interessante und herausfordernde Gruppe. Aber eben auch sehr gefährlich für den letztjährigen Conference League Sieger.
Die anderen Kontrahenten sind dagegen super erfahren. Zum einen haben wir aus dem Balkan järve. Es ist zwar seltsm, dass hier Donezk im Balkan verordnet wird. Dumme Mäuler würden da von Ostukrainischen Balkanverhältnissen reden, das wäre aber ein eher unpassender Vergleich. Jedenfalls ist järve bereits Jahrzehnten dabei. Natürlich steht er im Balkan etwas im Schatten von Wolle. Die große Erfahrung sollte man aber keinesfalls Unterschätzen.
Zuletzt kommt mit Martin O'Neill der wohl designierte Favorit der Gruppe. Auch wenn Thermo es nicht gerne zugibt, aber das Schottische Urgestein an der Seitenline der Celtics hat nicht nur Erfahrung, sonder auch eine beachtliche Erfolgsliste vorzuweisen. Das macht ihn zum Gruppenfavoriten, denn es erst einmal zu Schlagen gilt. Da schaut Thermo schon einmal mit etwas Furcht auf die erste Heimpartie. Die geht nämlich gegen genannte Celtics. Wenn man da nicht aufpasst, kann die dieshährige Europasaison bereits nach dem ersten ZAT zu Ende sein. Das muss natürlich verhindert werden.
Also eine sehr schöne, sprich interessante und herausfordernde Gruppe. Aber eben auch sehr gefährlich für den letztjährigen Conference League Sieger.