
Denkbar knapp konnte sich Leeds United im Viertelfinale gegen die starke Konkurrenz von Liverpool FC durchsetzen. Bei gleich viel erzielten Treffern entschied die Auswärtstor-Regel zugunsten der Nord-Engländer. Unterm Strich betrachtet gaben beide Trainer soviel TK aus, dass sie am Ende auf das gleiche Rest-TK gekommen wären.
Nun geht die Reise für Leeds weiter und man trifft auf den FC Chelsea. Beide haben die exakt gleichen Ausgangsbedigungen, von daher stellt sich die Frage: Was ist jetzt das Ziel?
Nur das Endspiel oder auch der Titel?
Aller Wahrscheinlichkeit wird im Derby County im Finale auf den Sieger warten. Die Elf von Topse kann dort sicher einziehen und wird allem Anschein nach noch in der Lage sein, ein Tor zu erzielen, denn auch wenn EL-Leiter seinen Urlaub in Österreich verbringt: Man berichtet, dass es auch dort schon die neuartige Erfindung des Internets gibt.
Die Geschichte wiederholt sich aufs Neue: Im aktuellen FA-Cup-Halbfinale stehen nun John Taylor und MasterBlaster vor derselben kniffligen Entscheidung, in der 2014-1 im CL-Halbfinale "Der Pate" und "Mykonos" standen: Mit dem Blick auf das Parallel-Spiel entscheiden, wie man im Falle eines Sieges dem anderen Sieger noch ebenbürtig sein kann. Bekanntlich wurde am Ende sogar einer der beiden genannten (überraschend) CL-Sieger, allerdings nur, weil sein Gegenüber auch lieber einen Titel als den reinen Finaleinzug bevorzugt hat.
Doch wie so oft im Leben gehören dazu Zwei, die dasselbe wollen. Ob das bei John Taylor auch so ist, wird sich am kommenden Montag zeigen.
"Aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen, dass es deutlich schöner ist ein Finale zu gewinnen, als es zu verlieren", betonte der Trainer der Whites.