
Gruppe DFB-Pokal – HSV-Reporter wider Willen:
Was für ein Start in die Gruppenphase! Der HSV liefert in den ersten beiden Spielen alles ab, was den neutralen Zuschauer glücklich und den Trainer um zehn Jahre altern lässt.
Spiel 1: Augsburg – Hamburg 3:2
Der HSV betrat in Augsburg das Feld mit breiter Brust – und ging nach fünf Minuten erstmal baden. Trotz zwei sehenswerter Treffer bewies Hamburg, dass "hinten offen wie ein Scheunentor" nicht nur ein Sprichwort, sondern auch ein Spielsystem sein kann. Endstand: 3:2 für die Gastgeber. Immerhin: Die Reiseleitung im Bus hatte Snacks dabei.
Spiel 2: Hamburg – Köln 3:0
Zurück im heimischen Wohnzimmer drehte der HSV dann richtig auf. Gegen Köln zeigte man eine Mischung aus Samba-Fußball und kontrollierter Raserei. 3:0 hieß es am Ende – zur Freude aller Fans, die sich zuvor noch überlegt hatten, ihre Eintrittskarten gegen Trostbier zu tauschen. Köln wiederum wirkte, als hätte der Mannschaftsbus direkt vorm Kiez einen Boxenstopp eingelegt.
Fazit nach zwei Spieltagen:
Einmal Drama, einmal Gala. Der HSV bleibt unberechenbar – wie ein Überraschungsei, nur dass statt Spielzeug manchmal auch ein Gegentor drinsteckt.
Prognose:
Wenn’s so weitergeht, brauchen wir bald einen Defibrillator im Volksparkstadion. Und bitte ein paar Flachwitze extra für die Pressekonferenzen.
Nur der HSV – immer für eine Show gut!