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Brasileirão · Saison 2024-3

Zeitung

Trainerartikel aus Liga und Pokal — alle Stimmen aus dem Wettbewerb der aktuellen Saison.

Rio - Sao Paulo ...

Botafogo de Futebol e Regatas
... das war schon vor den beiden Halbfinalduellen klar, denn es fanden im Halbfinale zwei Stadtderbys statt. In Rio gab es den Classico Vovo zwischen Botafogo und Fluminense und in Sao Paulo der FC gegen die Corinthians.

Beim Duell in Rio hatte Botafogo zunächst das Heimrecht und ließ dem Rivalen Fluminense keine Chance. 3:0 siegte das Team um Coach Garrincha und hatte somit eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel. Dort war aber erwartungsgemäß Fluminense das dominierende Team. Am Ende siegten sie mit 4:1, aber das Auswärtstor von Botafogo gab den Ausschlag zugunsten der Schwarz-Weißen. Das Team um Coach Garrincha feierte somit den 3. Finaleinzug in Serie bei der Copa do Brasil.

Der Gegner im Finale ist nun Corinthians FC Sao Paulo, die sich gegen den FC Sao Paulo mit 6:1 im Rückspiel behauptete. Das Hinspiel hatte der FC mit 4:0 für sich entschieden. Somit also kein erneutes Duell mit dem FC Sao Paulo, gegen die man ja bereits in der Gruppenphase spielen musste.

Der Favorit? Botafogo müsste sich aufgrund seiner Routine in Reihen der Mannschaft durchsetzen und den Titel nach Rio holen. 
Saison 2024-3, ZAT 6 · 194 Wörter

Corinthians im Endspurt

Sport Club Corinthians Paulista
Im vierten Jahr nach ihrem Meistertitel befinden sich die Corinthians wieder im Aufwärtstrend. Drei Spiele vor dem Saisonende liegt Claudinos Mannschaft auf Rang 3, jedoch mit 5 Punkten Rückstand ohne Chancen auf den Titel, der dem Avai FC wohl kaum noch zu nehmen sein dürfte, und die diesen damit zum dritten Mal in den 4 Jahren seit die Corinthians ganz oben standen gewinnen würden. Da passt es ja, dass die Corinthians zum letzten Auswärtsspiel in Florianopolis antreten und vielleicht dort schon zu Gästen der vorzeitigen Meisterfeier werden. Doch zuvor sollte zuhause gegen den Esporte Clube Juventude die Tabellenposition gefestigt werden, um im abschließenden Spitzenspiel um die Ränge gegen Botafogo nicht ins Hintertreffen zu geraten.
Saison 2024-3, ZAT 10 · 122 Wörter

Saisonrückblick drei Spieltage vor Schluss

CR Vasco da Gama
Mit nur drei verbleibenden Spieltagen in der aktuellen Saison der brasilianischen Liga ist es Zeit, einen Blick auf die Leistung von CR Vasco da Gama unter der Leitung von Trainer Wasserlasser zu werfen. Die Mannschaft steht derzeit auf Platz 6 der Tabelle und hat 47 Punkte aus 27 Spielen gesammelt. Mit 15 Siegen, 2 Unentschieden und 10 Niederlagen hat Vasco da Gama eine solide Saison gespielt, aber es gibt Raum für Verbesserung, insbesondere wenn man das Ziel eines internationalen Wettbewerbs im Blick hat.

Saisonverlauf

Die Saison begann für Vasco da Gama holprig. In den ersten zehn Spielen schwankte die Form stark, und Trainer Wasserlasser sah sich früh mit Kritik konfrontiert. Doch in der Mitte der Saison fand das Team seinen Rhythmus. Besonders beeindruckend war eine Serie von vier Siegen in Folge, die Vasco in der Tabelle nach oben katapultierte.
Ein entscheidender Punkt war die Entwicklung der Offensive. Mit 50 geschossenen Toren gehört Vasco nicht zu den besten, aber auch nicht zu den schlechtesten Teams der Liga. Der Sturm konnte in den letzten Wochen jedoch nicht an die früher gezeigte Form anknüpfen, und das Torverhältnis von -6 zeigt, dass die Defensive häufiger Lücken offenbarte.

Herausforderungen und Stärken

Unter Wasserlasser zeigte die Mannschaft eine bemerkenswerte mentale Stärke. Knapp gewonnene Spiele gegen Topteams wie São Paulo FC und Grêmio zeigten die Fähigkeit, auch in engen Situationen zu bestehen. Gleichzeitig bleibt die Defensive ein Problem, was in Spielen gegen Teams wie Avaí FC (aktuell Tabellenführer) oder Red Bull Bragantino offensichtlich wurde.
Ein weiterer wichtiger Faktor war die Rolle der Schlüsselspieler. Kapitän und Mittelfeldstratege João Pedro sowie Stürmer Lucas Pereira waren zentrale Figuren in der Offensive. Trainer Wasserlasser gelang es, junge Talente wie Felipe Ramos einzubauen, die der Mannschaft Energie verliehen. Doch der Kader ist insgesamt nicht tief genug besetzt, was sich bei Verletzungen oder Sperren deutlich bemerkbar macht.

Chancen auf die Qualifikation für internationale Wettbewerbe

Mit 47 Punkten liegt Vasco da Gama nur einen Punkt hinter São Paulo FC auf Platz 5, der zur Qualifikation für die Copa Libertadores berechtigt. Das Restprogramm ist allerdings anspruchsvoll. Spiele gegen Palmeiras (7.), Grêmio (8.) und Red Bull Bragantino (2.) bedeuten, dass Vasco mindestens zwei Siege einfahren muss, um eine realistische Chance auf den begehrten fünften Platz zu haben.

Trainer Wasserlasser: Der Architekt des Fortschritts

Trainer Wasserlasser hat die Mannschaft stabilisiert und ihr eine klare Identität gegeben. Sein Fokus auf schnelles Umschaltspiel und flexible Formationen hat sich als effektiv erwiesen, auch wenn es noch an Konstanz mangelt. Seine Fähigkeit, mit begrenzten Mitteln zu arbeiten und Talente zu fördern, hat dem Team geholfen, in einer schwierigen Liga konkurrenzfähig zu bleiben.
Dennoch steht Wasserlasser auch in der Kritik. Die Schwächen in der Defensive und die gelegentliche Taktikunflexibilität wurden von Fans und Experten bemängelt. Es bleibt abzuwarten, ob der Trainer auch in der nächsten Saison das Vertrauen der Vereinsführung genießt, insbesondere wenn die Qualifikation für die Copa Libertadores verpasst wird.

Fazit

Die Saison von Vasco da Gama war unter Wasserlasser ein Auf und Ab. Mit drei verbleibenden Spielen ist noch alles offen, aber die Herausforderung ist groß. Die Fans hoffen, dass die Mannschaft ihre beste Leistung abrufen kann, um die Saison mit einem Highlight zu beenden. Egal, wie die Tabelle letztlich aussieht, Trainer Wasserlasser hat es geschafft, Vasco da Gama wieder wettbewerbsfähig zu machen – ein solides Fundament für die Zukunft.
Saison 2024-3, ZAT 10 · 606 Wörter

Drama in Chapecó: FC Avaí siegt 4:3 und bleibt Spitzenreiter!

Avaí FC
Chapecó – Es war ein Fußballspiel, das alles hatte: Tore, Drama, und eine gehörige Portion Nervenflattern. Am Ende stand der FC Avaí als glücklicher 4:3-Sieger im brisanten Auswärtsspiel bei der Associação Chapecoense de Futebol da – und verteidigte mit diesem Erfolg die Tabellenführung. Wer braucht schon Hollywood, wenn es die Serie B gibt?

Ein Spektakel in sieben Akten

Das Spiel begann wie ein Feuerwerk. Bereits nach fünf Minuten zappelte der Ball zum ersten Mal im Netz – leider für Chapecoense. Doch Avaí ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und drehte mit Treffern in der 12. und 28. Minute das Spiel. Zur Halbzeit stand es 2:2, denn Chapecoense wollte sich vor heimischem Publikum natürlich nicht kampflos ergeben.

Nach der Pause ging das Spektakel weiter. Avaí legte in der 53. Minute erneut vor, Chapecoense glich in der 67. Minute wieder aus. Es schien, als wäre das Schicksal eines Remis besiegelt. Doch dann kam die 88. Minute: Ein strammer Schuss von Avaís Mittelstürmer landete unhaltbar im Winkel. Chapecoense war geschlagen – und die 2.000 mitgereisten Avaí-Fans verwandelten das Stadion in ein blau-weißes Tollhaus.

Tabellenführung ausgebaut

Mit diesem Sieg festigt Avaí seine Position an der Tabellenspitze. Fünf Punkte Vorsprung auf Verfolger Red Bull Bragantino – das klingt nicht nur gut, das fühlt sich auch gut an. Trainer und Fans blicken optimistisch auf die nächsten Spiele, auch wenn der Weg zur Meisterschaft noch lang ist.

Humor am Spielfeldrand

"Wenn das so weitergeht, müssen wir die Fans mit Herztabletten ausstatten", witzelte Avaís Trainer nach dem nervenaufreibenden Match. Die Spieler schienen das ähnlich zu sehen: "Wir wollten Spannung – aber vielleicht ein bisschen weniger wäre auch okay", lachte Kapitän Bruno Silva.

Die Tabelle strahlt blau-weiß, und in Florianópolis träumt man schon ein bisschen vom großen Triumph. Aber der Trainer mahnt: "Ein Schritt nach dem anderen – und bitte keine weiteren Hitchcock-Drehbücher!"
 
 
Saison 2024-3, ZAT 10 · 363 Wörter

Spektakel ohne Happy End: Avaí scheitert im Torrausch an Fluminense

Avaí FC

Was war das für ein Viertelfinale! Der FC Avaí und Fluminense FC lieferten sich in der Copa do Brasil ein wahres Feuerwerk an Toren – leider mit einem bitteren Ende für die Löwen aus Florianópolis. Trotz eines 6:3-Heimsieges reichte es nach der 7:3-Auswärtsklatsche nicht, um in die nächste Runde einzuziehen. Während Fluminense jubelt, bleibt Avaí nur der Trost, Teil eines legendären Torfestivals gewesen zu sein.

Hinspiel: "Offene Tür" in der Avaí-Abwehr
Das erste Aufeinandertreffen in Rio de Janeiro war nichts für schwache Nerven – oder für Abwehrfreunde. Avaís Defensive präsentierte sich so einladend wie ein All-you-can-eat-Buffet. Fluminense ließ sich nicht zweimal bitten und netzte sieben (!) Mal ein. Immerhin: Die drei Treffer von Avaí sorgten dafür, dass die Fans trotz der Abwehr-Achterbahn nicht komplett den Glauben verloren. "Die Offensive lebt!", rief ein optimistischer Avaí-Fan, während er den siebten Gegentreffer zu verdauen versuchte.

Rückspiel: Offensivkunst mit Herz, aber ohne Happy End
Im Rückspiel wollte Avaí alles wieder gut machen – und legte los wie die Feuerwehr. Sechs Tore erzielte die Mannschaft vor heimischer Kulisse, inklusive eines Traumtors von Silva, das so schön war, dass selbst die gegnerischen Fans kurz applaudierten. Doch was nützt ein Sturm, wenn das Dach noch immer undicht ist? Drei Tore kassierte Avaí erneut – und damit war der Traum vom Halbfinale endgültig ausgeträumt.

"Nehmt den Pokal mit nach Hause!"
Trotz des Ausscheidens blieb Avaí sportlich und zeigte sich als fairer Verlierer. "Herzlichen Glückwunsch an Fluminense!", sagte Trainer hermuz nach dem Spiel. "Wenn wir schon rausfliegen, dann wenigstens gegen eine Mannschaft, die weiß, wie man Spektakel liefert. Jetzt holt den Pokal, damit wir sagen können, wir sind am späteren Sieger gescheitert!"

Während Fluminense weiter von der Copa-Trophäe träumt, kann Avaí auf diese unglaubliche Viertelfinal-Performance stolz sein – auch wenn die Defensive wohl noch ein paar Sonderschichten im Training braucht. Fans und Spieler dürften das Drama so schnell nicht vergessen. Fazit: Avaí mag raus sein, aber langweilig war’s garantiert nicht!
 
 
Saison 2024-3, ZAT 5 · 378 Wörter

FC Avaí feiert Kantersieg und bleibt Tabellenführer

Avaí FC

Im packenden Duell gegen Esporte Clube Juventude hat der FC Avaí eindrucksvoll bewiesen, warum sie an der Tabellenspitze stehen. Mit einem souveränen 4:1-Sieg in der Ferne zementierten die Löwen aus Florianópolis ihre Spitzenposition und vergrößerten den Vorsprung auf Verfolger Red Bull Bragantino auf komfortable fünf Punkte.

Vollgas von Anfang an
Es war eine Machtdemonstration der Extraklasse, die der FC Avaí am Samstagabend ablieferte. Bereits in der 8. Minute eröffnete Torjäger Silva das Schützenfest – natürlich mit einem seiner gefürchteten Volleys, bei denen selbst die Latte zur Sicherheit in Deckung geht. Juventude versuchte zwar, sich mit kämpferischem Einsatz ins Spiel zu beißen, doch Avaí hatte die perfekte Antwort: ein weiterer Treffer von Ribeiro, der den Ball mit chirurgischer Präzision ins Netz legte – vielleicht studiert er heimlich nebenbei Medizin?

Juventude macht's spannend (kurz)
Die Gastgeber kamen nach der Halbzeit mit neuer Energie aus der Kabine und schafften tatsächlich den Anschlusstreffer. Die Fans begannen gerade, ihre Stimmbänder aufzuwärmen, als Avaí die Euphorie eiskalt erstickte. Innerhalb weniger Minuten trafen Silva (erneut!) und Souza, der den Ball so gefühlvoll ins Tor schlenzte, dass die Netzpfosten vor Freude zitterten.

Die Konkurrenz kann nur staunen
Während Avaí jubelt, dürfte Red Bull Bragantino zu Hause an den Fingernägeln knabbern. Fünf Punkte Rückstand sind keine Kleinigkeit, und mit dieser Form scheint Avaí momentan nicht zu stoppen. Vielleicht wäre es für die Konkurrenz an der Zeit, weniger über Taktik und mehr über Wunder nachzudenken.

Am nächsten Spieltag wartet bereits der nächste Prüfstein. Doch wenn der FC Avaí weiterhin so auftritt, könnte die Meisterfeier früher beginnen, als der Ligakalender es vorsieht. Bis dahin heißt es für die Verfolger: "Träumen erlaubt – aber bitte leise."
 
 
Saison 2024-3, ZAT 9 · 334 Wörter

Schande von Gijon 2.0 in der Gruppe 2

Botafogo de Futebol e Regatas
Das Geschehen am letzten ZAT der Copa Brasil in der Gruppe 2 erinnerte an eine der dunkelsten Stunden deutscher WM-Geschichte. Die Schande von Gijon 1982 - Deutschland gg. Österreich. Beide Mannschaften wussten welches Ergebnis beiden reicht um weiterzukommen. Ungewollt kam es auch in der Gruppe 2 zu einer derart bizarren Situation. Beginnen wir von Vorne.

Die Ausgangssituation:
1. Botafogo FR 13:3, 9 (1.2)
2. Sao Paulo FC 9:6, 9 (4.0)
3. Atletico Mineiro 6:9, 6 (7.2)
4. Atletico Goiaense 5:15, 0 (7.8) trainerlos

Klar war, dass es für Botafogo nicht gut aussah aufgrund des geringen TK und somit kein Spielraum für taktische Spielchen gegeben war. Atletico Mineiro brauchte 2 Siege und musste zusätzlich noch im Torverhältnis aufholen.

Die Ergebnisse des 5. Spieltages:
Mineiro - Botafogo 3:0; Sao Paulo - Goianiense 3:0

1. Sao Paulo FC 12:6, 12 (1.6)
2. Botafogo FR 13:6, 9 (1.2)
3. Atletico Mineiro 9:9, 9 (4.8)

Am letzten Spieltag kam es nun zu den Duellen Botafogo FR - Sao Paulo FC und Goianiense - Mineiro. Botafogo brauchte einen Sieg, dann ziehen sie an Sao Paulo vorbei wegen des besseren Torverhältnisses. Mineiro muss gewinnen und darauf hoffen, dass Sao Paulo bei Botafogo punktet, denn Sao Paulo würde auch eine knappe Niederlage reichen, weil Mineiro max. auf ein TV von 13:9 kommen kann.

Der 6. Spieltag:
Mineiro gewinnt sein Auswärtsspiel bei Goianiense mit 4:1 und steht bei 12 Punkten und 13:10 Toren. Botafogo FR geht gegen Sao Paulo früh mit 1:0 in Führung. In der 1. Halbzeit gab es ein paar Chancen hüben wie drüben, aber in der 2. Halbzeit beschränkten sich beide Teams auf Ballgeschiebe. Botafogo konnte nicht mehr und Sao Paulo wollte scheinbar Kräfte für das Viertelfinale sparen und so kam es zu diesem eigenartigen Spiel.

Trainer Garrincha nach dem Spiel: Wir hatten die Copa gedanklich eigentlich schon abgeschrieben, denn uns war klar, dass wir nur eine ganz geringe Chance hatten das Heimspiel gegen Sao Paulo zu gewinnen. Unser Glück war das Trainer Ben vom FC Sao Paulo die Taktik wählte das Spiel gegen Goianiense auf Nummer sicher zu gewinnen. So konnte es zu diesem Spiel kommen. Meinem Team ist kein Vorwurf zu machen und ich möchte betonen, dass es keinerlei Absprachen mit irgendwem vor diesem ZAT gab. Wir sind glücklich nun im Viertelfinale dabeizusein und freuen uns auf das Duell gegen Vasco da Gama. 
Saison 2024-3, ZAT 4 · 430 Wörter

Copa do Brasil: FC Avaí feiert 3:2-Sieg und zieht ins Viertelfinale ein

Avaí FC

Die Ressacada war am Mittwochabend wieder einmal Schauplatz für ein Fußball-Spektakel, das die Herzen der Avaí-Fans höherschlagen ließ. Mit einem nervenaufreibenden 3:2-Heimsieg gegen Esporte Clube Juventude sicherte sich der FC Avaí den zweiten Platz in der Gruppenphase der Copa do Brasil – und damit das Ticket fürs Viertelfinale. Nächster Gegner: der große Fluminense FC.

Die Partie begann rasant, als ob beide Teams eine geheime Wette laufen hätten, wer schneller ins Tor trifft. Bereits in der 8. Minute zappelte der Ball das erste Mal im Netz, und natürlich war es Avaí, das die Party eröffnete. Doch Juventude ließ sich nicht beeindrucken und konterte nur zehn Minuten später. Ein sauberer Schuss, der die Zuschauer kurz innehalten ließ – genau lange genug, um sich schnell noch Nachschub am Kiosk zu holen.

In der zweiten Halbzeit ging es munter weiter. Avaí stellte mit zwei weiteren Treffern die Weichen auf Sieg, darunter ein Tor, das in die Kategorie „Tor des Monats“ fällt. Ein Kunstschuss aus 25 Metern, der den Ball wie eine Rakete ins obere Eck schickte. Juventude konnte in der 85. Minute zwar noch verkürzen, aber mehr als kosmetische Ergebniskorrektur war das nicht.

Mit dem Schlusspfiff brachen Jubelstürme los – und das nicht nur auf den Rängen. Auch Trainer und Spieler feierten ausgelassen, als hätten sie gerade die Copa selbst gewonnen. „Wir haben die Gruppenphase wie geplant abgeschlossen“, erklärte der Coach hinterher mit einem Augenzwinkern. „Nämlich auf Platz 2. Platz 1 war eh langweilig.“

Jetzt geht es ins Viertelfinale gegen Fluminense. Ein harter Brocken, aber Avaí hat schon gezeigt, dass sie vor großen Namen nicht zurückschrecken. „Fluminense mag den Ballbesitz lieben, aber wir lieben die Tore“, sagte ein Spieler mit einem breiten Grinsen. Die Fans sind jedenfalls bereit für das nächste Kapitel dieser aufregenden Copa-Reise.

Und wer weiß? Vielleicht tanzt die Ressacada auch im Viertelfinale wieder Samba.
 
 
Saison 2024-3, ZAT 4 · 351 Wörter

Heimspielglück: FC Avaí bleibt der Chef im Ring

Avaí FC


Mit einem furiosen 3:2-Heimsieg gegen Atlético Clube Goianiense hat der FC Avaí seine Tabellenführung eindrucksvoll verteidigt. Die 90 Minuten in der Ressacada verwandelten sich in ein Fußballfest, das die Zuschauer von den Sitzen riss und den Trainern die ein oder andere Schweißperle auf die Stirn trieb.

Schon in der 12. Minute ging Avaí durch einen wuchtigen Kopfball in Führung. Es war, als hätte der Spieler ein Navigationssystem im Schädel, das den Ball zielsicher ins Netz beförderte. Doch die Freude hielt nicht lange: Atlético antwortete prompt und erzielte in der 20. Minute den Ausgleich – ein Treffer, der so präzise war, dass man fast vermutete, der Schütze hätte ein Lineal benutzt.

In der zweiten Halbzeit nahm das Spektakel dann richtig Fahrt auf. Avaí legte zwei weitere Tore nach, die das Stadion zum Beben brachten. Besonders der dritte Treffer war eine Augenweide: Ein artistischer Schuss aus 20 Metern, der den gegnerischen Torhüter wie eine Statue erstarren ließ. Atlético gelang in der Schlussphase zwar noch der Anschlusstreffer, aber das änderte nichts mehr an der Sache: Die drei Punkte blieben in Florianópolis.

Mit diesem Sieg hat der FC Avaí nun sechs Punkte Vorsprung auf den zweiten Tabellenplatz – ein Polster, das so bequem ist wie ein Sofa am Sonntagnachmittag. Die Fans träumen schon von der Meisterschaft, während Trainer und Mannschaft betonen, „von Spiel zu Spiel“ denken zu wollen. Doch wer den Spielfluss der Mannschaft gesehen hat, weiß: Avaí ist derzeit nicht zu stoppen.

Atlético Clube Goianiense hingegen trat die Heimreise mit gesenkten Köpfen an. Vielleicht sollten sie über eine neue Strategie nachdenken – oder zumindest über stärkere Nerven, wenn sie das nächste Mal die Ressacada betreten.

Avaí bleibt Tabellenführer, und eines ist sicher: In Florianópolis wird heute Abend noch lange gefeiert!
 
 
Saison 2024-3, ZAT 8 · 336 Wörter

Torfestival in Florianópolis: FC Avaí zerlegt Grêmio mit 5:1

Avaí FC
Florianópolis – Wenn die Ressacada ein Theater wäre, hätte es gestern Standing Ovations gegeben.

Der FC Avaí begrüßte Grêmio Foot-Ball Porto Alegrense mit einem Ergebnis, das mehr nach Tennis als nach Fußball klingt: 5:1. Mit diesem furiosen Heimsieg hat sich Avaí nicht nur auf den dritten Platz in der Gruppenphase der Copa do Brasil katapultiert, sondern auch bewiesen, dass sie auf dem besten Weg sind, sich in die Geschichtsbücher (oder zumindest die Partyplanung ihrer Fans) einzuschreiben.

Ein Torfeuerwerk der Extraklasse

Von Anfang an schien es, als hätte Avaí einen geheimen Turbo gezündet. Schon in der 7. Minute ließ Lucas „Blitz“ Santos das Netz hinter Grêmio-Keeper Rafael flackern. Ein Auftakt, der die Zuschauer aufspringen ließ – und den Gegner in Schockstarre versetzte.

Doch das war nur der Anfang: In der 22. Minute legte João „Kanonenkugel“ Silva nach, und die Gästedefensive sah mehr Löcher als ein Schweizer Käse. Kurz vor der Halbzeit erhöhte Rafael Costa auf 3:0 – mit einem Kopfball, der so wuchtig war, dass man fast den Eindruck hatte, der Ball wolle selbst zum Feierabend.

Grêmio schien in der Pause neue Pläne zu schmieden, doch die wurden schneller über den Haufen geworfen, als man „Copa do Brasil“ sagen kann. In der 51. Minute traf Santos erneut, diesmal per Elfmeter. Der Keeper von Grêmio? Hätte sich ebenso gut einen Liegestuhl hinstellen können.

Auch das Ehrentor von Grêmio in der 63. Minute durch Diego Souza konnte den Abend nicht retten. Stattdessen packte Avaí in der 81. Minute das Sahnehäubchen drauf: Ein Distanzschuss von Márcio „Rakete“ Oliveira, der das Stadion in einen Hexenkessel verwandelte.

Der Trainer als Entertainer

Nach dem Spiel war Avaí-Trainer Ricardo Souza in Höchstform. „Wir wollten drei Punkte – bekommen haben wir ein Torfestival. Vielleicht sollte ich den Jungs öfter sagen, dass das Spiel nur 30 Minuten dauert, damit sie noch schneller anfangen, Tore zu schießen.“

Auf die Frage, ob der dritte Platz nun ein Grund zur Entspannung sei, lachte hermuz: „Entspannung? Nein. Aber ich überlege, ob ich nächste Woche das Training mit einer Tanzstunde kombiniere – die Jungs scheinen im Rhythmus zu sein.“

Fans in Feierlaune

Die Fans von Avaí haben nach diesem Spiel allen Grund, die Nacht durchzufeiern. „Fünf Tore und Grêmio nach Hause geschickt – das sollte in den Lehrbüchern stehen!“, rief ein jubelnder Anhänger, während die Blaskapellen in den Straßen von Florianópolis bereits ihre nächste Melodie anstimmten.

Aufstiegshoffnungen am Leben

Mit diesem spektakulären Sieg hat sich Avaí zurück ins Rennen um den Gruppensieg gebracht. Die Konkurrenz ist gewarnt, und Florianópolis ist bereit für mehr.

Eins ist sicher: Wer Avaí unterschätzt, wird schneller vom Platz gefegt, als man „Samba-Fußball“ buchstabieren kann.
 
 
Saison 2024-3, ZAT 3 · 533 Wörter