
Was für ein Spiel in der Gruppenphase der OFC Champions League! Der FC Sydney hat sich in Melbourne ein wildes 4:4 erkämpft – oder besser gesagt: erarbeitet, verschenkt, zurückgeholt und wieder fast aus der Hand gegeben.
Die Zuschauer bekamen alles geboten: Traumtore, Abwehrfehler zum Haare raufen und Torhüter, die vermutlich schon heimlich den Urlaub geplant hatten. Sydney begann stark, wirkte offensiv wie ein aufgedrehter Flipperautomat – zack, zack, Tor! Doch defensiv glich das Ganze eher einem Tag der offenen Tür.
Melbourne City FC nahm die Einladung dankend an und traf ebenfalls nach Belieben. Zwischenzeitlich wusste niemand mehr so genau, wer eigentlich gerade führt – inklusive der Spieler selbst.
Am Ende steht ein spektakuläres 4:4, das die Fans begeistert, die Trainer aber vermutlich um Jahre altern ließ. Für Sydney bedeutet das: Platz 3 in der Gruppe. Nicht schlecht, aber auch nicht ganz das, was man sich erhofft hatte – ein bisschen wie ein All-you-can-eat-Buffet, bei dem man satt wird, aber irgendwie trotzdem das Dessert verpasst.
Fazit: Unterhaltung top, Spannung maximal – nur die drei Punkte haben sich gedacht: „Heute lieber nicht.“

